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Die Konföderation evangelischer Kirchen ist der Zusammenschluss folgender Kirchen:
Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig

Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers  

Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg  Evangelisch-reformierte Kirche, Leer 

Evangelisch-Lutherische Landeskirche Schaumburg-Lippe 

    

Die Konföderation erstreckt sich über das gesamte Land Niedersachsen. Sie ist Gegenüber und Partner des Landes Niedersachsen im Sinne des Vertrages der evangelischen Landeskirchen in Niedersachsen mit dem Lande Niedersachsen (Loccumer-Vertrag von 1955 - Nieders. Gesetz- und Verordnungsblatt 1955, Seite 159). Sie nimmt gesellschaftliche Verantwortung für den evangelischen Teil der niedersächsischen Bevölkerung wahr und vertritt die gemeinsamen Anliegen der evangelischen Kirchen gegenüber dem Land Niedersachsen.

   

Die Konföderation stellt sicher, dass kirchliche Angelegenheiten in Niedersachsen möglichst gleichmäßig behandelt, gemeinsame Kirchengesetze, kirchliche Ordnungen und gemeinsame Einrichtungen geschaffen und unterhalten werden.

   

Zu den gemeinsamen kirchlichen Gesetzen gehören Bestimmungen

  • zum kirchlichen Abgabenrecht,

  • zur kirchlichen Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit,

  • zum Pfarrerbesoldungs- und -versorgungsrecht,

  • zum Mitarbeiter- und Mitarbeitervertretungsrecht in Kirche und Diakonie,

  • zum allgemeinen Haushalts- und Rechnungsprüfungsrecht,

  • zum kirchlichen (theologischen) Prüfungswesen,

  • zum kirchlichen Datenschutzrecht und

  • zur einheitlichen Bildung der Kirchenvorstände in den Gliedkirchen.

Zu den gemeinsamen Einrichtungen, deren Trägerin die Konföderation ist, gehören

  • der Rechtshof als ein gemeinsames Verfassungs- und Verwaltungsgericht

  • Arbeits- und Dienstrechtliche Kommissionen, die das kirchliche Arbeitsrecht in Kirche und Diakonie setzen,

  • Schiedsstellen und Schlichtungskommissionen, die im Zusammenhang mit dem Mitarbeitervertretungsgesetz bzw. dem Mitarbeitergesetz der Konföderation der Befriedung von Streitigkeiten dienen

  • das gemeinsame Prüfungsamt mit der Aufgabe, die theologischen Prüfungen für das I. und II. Theologische Examen abzunehmen und die dazu erforderlichen Maßnahmen zu treffen

  • die Evangelische Erwachsenenbildung als Bildungseinrichtung, die in ganz Niedersachsen Kirchengemeinden, Kirchenkreise, Propsteien, Synodalverbände, kirchliche Werke und Einrichtungen unterstützt, Bildungsveranstaltungen für Erwachsene durchführt und die in der Evangelischen Erwachsenenbildung tätigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen berät und fortbildet

  • der kirchliche Dienst in Polizei und Zoll mit der Aufgabe, im Bereich der Konföderation vor allem berufsethischen Unterricht, Seminare, Gottesdienste durchzuführen und die Angehörigen dieser Berufsgruppen seelsorgerlich zu begleiten. Ein Beirat, bestehend aus Vertretern der Kirchen und den jeweiligen Berufsgruppen unterstützt diese wichtige gesamtgesellschaftliche, kirchliche Aufgabe.

  • Schließlich ist die Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen Hauptgesellschafter
    a) der gemeinnützigen Gesellschaften Verband evangelischer Publizistik Niedersachsen/Bremen gGmbH und
    b) des Evangelischen Kirchenfunks Niedersachsen GmbH.
    Hier liegt die Verantwortlichkeit für
    - den Evangelischen Pressedienst,
    - die Evangelische Zeitung,
    - die Arbeitsstelle Gemeindebriefarbeit sowie für
    - die Produktion von Hörfunk- und Fernsehsendungen, die nicht nur ein kirchlich interessiertes Publikum ansprechen.

Die Arbeit der Konföderation wird verantwortet durch den Rat der Konföderation, dessen Vorsitzender zur Zeit Landesbischof Dr. Friedrich Weber aus Braunschweig ist. In ihm sitzen die leitenden Geistlichen und Beamte aus allen fünf Landeskirchen.
Die Gesetzgebung und das Budgetrecht liegt bei der Synode der Konföderation, die aus 48 Synodalen besteht. 

Die Verwaltung der Konföderation geschieht durch die Geschäftsstelle in Hannover, deren Leiter Oberlandeskirchenrat Jörg-Holger Behrens ist. [...]

 

Das Gebiet der Konföderation - das Land Niedersachsen - ist ebenso groß und vielgestaltig wie das Leben in unseren Kirchen bunt und vielfältig ist. Die geschichtlichen Besonderheiten der Landesteile spiegeln sich in Größe und unterschiedlichen Frömmigkeitsprägungen der einzelnen Gliedkirchen wider. Bei aller Verschiedenheit der fünf Kirchen liegt die gemeinsame Hauptaufgabe darin, das kirchliche Leben in den Gemeinden vor Ort zu unterstützen.  [mehr...]  

       (Qu. & Grafik: Konföderation)

   

     

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Kirchen in der Konföderation:

davon Kichen der VELKD:

davon Kichen der UEK:

  

      

Innerhalb der Niedersachsischen Könfoderation arbeiten und wachsen mehrere Landeskirchen zusammen, so haben sie z.B. inzwischen eine gemeinsame Prüfungsordnung für den theologischen Nachwuchs vereinbart. Unter dem Dach der Konföderation versammeln sich Kirchen verschiedener Bekenntnisse. Einige dieser EKD-Gliedkirchen sind noch in der VELKD oder UEK (s.o.) zusammengeschlossen. Diese bilden derzeit unterhalb des Daches der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)  bekenntnisorientierte Verbünde, obwohl diese neben den ökonomischen Fragen aus akademischer Sicht vor allem auch aus theologischen Gründen seit der Leuenberger Kirchengemeinschaft überholt sein dürften. Inzwischen gibt es ernstzunehmende Bestrebungen und Bemühungen, sowohl die UEK als auch die VELKD in der EKD aufgehenzulassen, was sich zum Beispiel durch das Zusammenlegen von verwaltenden und leitenden Funktionen ausdrückt. Die Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg ist kein Vollmitglied in der VELKD, da sie gerne die EKD als gemeinsames Dach gestärkt sehen möchte und die Vielfalt der Bekenntnisprofile auch in der EKD gewahrt bleiben sieht. Eine vergleichbare Position vertritt die Württemberger Landeskirche, die ebenfalls in allen Zusammenschlüssen neben und unterhalb der EKD den Gaststatus genießt und auf diese Weise mit den anderen Gliedkirchen zusammenarbeit.

Zusammen mit verschiedenen Freikirchen und Kirchen anderer Konfessionen arbeiten die Volkskirchen in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen zusammen...

Inzwischen gibt es bundesweit verschiedenen Bestrebungen weitere Konföderationen zu bilden: Die Evangelische-Lutherische Kirche in Thüringen und die Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen bildeten im Juli 2004 eine Föderation mitteldeutscher Kirchen. Nach den Vorstellungen der beiden Kirchenleitungen soll diese Föderation in eine Fusion münden. Die Entscheidung über eine vereinigte evangelische Kirche in Mitteldeutschland, die rund eine Million Mitglieder hätte, soll 2007 fallen. Wirksam werden soll der Zusammenschluss im Jahr 2009.

Mit dem Impulspapier "Kirche der Freiheit" will die EKD Diskussionen um die Zukunft der Kirche(n) anregen. Es wird z.B. vorgeschlagen, die Zahl der Gliedkirchen innerhalb der EKD durch Kooperationen und Fusionen zu reduzieren. Damit sollen die Grenzen der Landeskirchen auch den heutigen Bundesländern angepasst werden. Noch ist die Landkarte des Protestantismus in Deutschland stark zersplittert und ähnelt in manchen Regionen einem Flickenteppich. Deren Zuschnitt hat zumeist historische Wurzeln und die Grenzen richten sich häufig nach den Konturen deutscher Einzelstaaten, wie sie beim Wiener Kongress 1815 festgelegt wurden.

Vielerorts stellen sich schon jetzt wegen der finanziellen Nöten Fragen nach künftigen Strukturen der Kirchen, die im Umbruch begriffen sind. Diese Herausforderungen möchte die EKD mit einem Zukunftskongress im Januar 2007 begegnen. 

   

 

       

  

Quellenangabe:

Die Informationen sowie die Grafiken zum Thema Konföderation sind entnommen worden von den Seiten der Konföderation in Niedersachsen. Hintergrundinformationen entstammen z.T. aus Artikeln u.a. vom epd (Ev. Presse Dienst) zum Thema "Kirche der Freiheit - Zukunftskongress der EKD".

Diese Seite gehört zum Netzwerk "Kirche-von-morgen" des Landeskonvent Oldenburg im Rahmen der der Kampagne "Du bist Oldenburg":

   

   

  

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Sehr geehrte Internet-Nutzende, vor allem sehr geehrte Suchmaschinen-Nutzende. Sie sind hier auf einer Seite gelandet, auf der im Rahmen des Netzwerkes "Kirche von morgen" in einiger Zeit konzeptionelle Überlegungen einer zukünftigen Gestalt der Kirche(n) in Niedersachsen und Bremen als ein Modell vorgestellt werden. Diese Seite ist keine Seite einer offiziellen Landeskirche, sondern nur eine Überlegung im Rahmen der Rubrik "fixe Ideen". Die offizielle Seite der Evangelischen Konföderation, von der hier auch einige Grafik-Elemente übernommen worden sind, finden sie hier. Hinzuweisen sei ferner, das die bremische Kirche derzeit nicht Teil der Konföderation ist. Die einzelnen Landeskirchen sind auf dieser Seite verzeichnet und über die fortlaufenden Links erreichbar. Weiteres entnehmen Sie bitte dem Seitenende. Solange die Art und Weise der Veröffentlichung eines Modelles noch konzeptionell und redaktionell überarbeitet wird, können Sie sich auf diesen Seiten via Links über die Landeskirchen, die Konföderation und die Jugendarbeit einzelner Kirchen informieren.